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Welche Produktfotos für neue Werbemotive taugen

Eine gute Vorlage schützt Form, Farbe und Verpackung. Diese Prüfliste hilft dir, Produktbilder vorzubereiten und fertige KI-Motive sauber freizugeben.

Praxis3 Min. Lesezeit

Die Vorlage muss das richtige Produkt zeigen

Ein neues Umfeld kann ein Produkt anders inszenieren. Es darf dabei nicht unbemerkt zu einem anderen Produkt werden. Vor einer KI-Produktion sollte deshalb klar sein, welche Ausführung verkauft wird und welche Merkmale unverändert bleiben müssen.

Sammle zuerst die vorhandenen Originalaufnahmen. Eine frontale Ansicht zeigt Etikett und Proportionen; eine schräge Aufnahme hilft beim Verständnis der räumlichen Form. Detailbilder sind dort nützlich, wo Verschlüsse, Oberflächen oder kleine Beschriftungen sonst kaum erkennbar sind. Diese Empfehlungen sind eine praktische Vorbereitung und keine Garantie, dass jedes Ausgangsbild für jede Inszenierung ausreicht.

Fünf Punkte für die Bildauswahl

Mit dieser Liste kannst du vorhandene Fotos prüfen, bevor neue Motive bestellt werden. Fehlt eine entscheidende Information, ist eine zusätzliche Aufnahme meist der klarere Ausgangspunkt als eine Vermutung.

Fünf Punkte für die Bildauswahl
MerkmalGeeignete GrundlageVorher klären
FormDas gesamte Produkt ist erkennbar.Ist ein Rand abgeschnitten oder perspektivisch verdeckt?
FarbeEine Referenz zeigt die freigegebene Ausführung.Sind weitere Farben separate Artikel oder nur Beleuchtung?
VerpackungEtikett, Deckel und Öffnungen sind lesbar beziehungsweise sichtbar.Welche Texte und Logos müssen exakt übernommen werden?
MaterialEin Detailbild zeigt die tatsächliche Oberfläche.Ist das Produkt matt, glänzend, durchsichtig oder strukturiert?
GrösseMasse oder ein sinnvoller Grössenbezug liegen vor.Welche Grössenverhältnisse muss die Szene einhalten?

Werbemotiv und Shopping-Hauptbild getrennt planen

Das geplante Zielformat gehört in den Auftrag. Ein Motiv im Hochformat braucht andere Freiräume als ein breiter Websiteausschnitt. Auch die spätere Verwendung ist wichtig: Ein stimmungsvolles Social-Media-Motiv erfüllt nicht automatisch die Vorgaben eines Produktfeeds.

Google verlangt für das Hauptbild im Merchant Center eine klare Darstellung des tatsächlich angebotenen Artikels. Zusätzliche Werbetexte, Preisaufkleber und nachträglich darübergelegte Logos können zur Ablehnung führen. Generische Ersatzbilder sind ebenfalls ungeeignet. Diese Regeln betreffen diesen konkreten Google-Kanal; sie sind keine pauschale Gestaltungsvorgabe für jede Werbeanzeige.

Lege deshalb zwei Verwendungen getrennt fest, falls du beide brauchst: ein sachliches Produktbild für die Produktdarstellung und eine freigegebene Inszenierung für Werbung. So muss später niemand aus einem fertigen Kampagnenmotiv ein regelkonformes Hauptbild rekonstruieren.

Quellen: Anforderungen an Produktbilder im Merchant Center

So prüfst du ein fertiges Motiv

Vergleiche den Entwurf direkt mit der Referenz und gehe zuerst die unveränderlichen Merkmale durch. Erst danach beurteilst du Hintergrund, Licht und Stimmung. Bei einer Serie sollte dieselbe Prüfung für jedes finale Motiv erfolgen; ein überzeugendes erstes Bild bestätigt die übrigen Bilder noch nicht.

  • Stimmen Silhouette, Proportionen, Farbe und Zahl der sichtbaren Teile mit dem Produkt überein?
  • Sind Etikett, Logo und lesbare Beschriftungen korrekt, ohne erfundene Zusätze?
  • Passen Kontaktflächen, Spiegelungen und Schatten zur Szene?
  • Bleibt das Produkt im vereinbarten Zielformat vollständig erkennbar?
  • Ist klar, welche Datei nach der Freigabe auf welchem Kanal verwendet wird?

Was ein konkreter Produktionsauftrag enthält

Für den Start reichen eine eindeutige Produktauswahl, geeignete Referenzen, der Verwendungszweck und eine freigegebene Richtung. Ergänze die Eigenschaften, die keinesfalls verändert werden dürfen. Ein Beispiel wäre: dieselbe Flaschenform und dasselbe Etikett, aber drei abgestimmte Umgebungen für die bevorstehende Kampagne.

Bei Pribblys Produkt- & Werbebildern beziehen sich die zehn finalen Motive auf ein Produkt und bis zu drei abgestimmte Inszenierungsrichtungen. Pro Motiv ist ein Zielformat vereinbart; zwei Korrekturrunden sind enthalten. Andere Artikel oder Farbvarianten erweitern den Auftrag. Diese Abgrenzung hilft, die Bildauswahl und Rückmeldungen vor der Produktion zu bündeln.

Quellen: Produkt- & Werbebilder: Umfang und Bedingungen

Quellen und Stand

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